Klare Prozessstruktur „end to end“ – SIPOC

Mit starken Prozessen steuern Sie Ihr Unternehmen, machen es erfolgreich und sicher. Die Prozessstruktur zu erkennen vom Lieferanten bis zum Kunden mit allen kritischen In- und Outputs, ist dafür ein wichtiger erster Schritt. Wir bieten Ihnen Methode und Werkzeug, diese klar auszuarbeiten und darzustellen – als Grundlage für effektiven Einsatz und kontinuierliche Verbesserung.

SIPOC steht für Supplier, Input, Process, Output, Customer (also Lieferant, Einsatzfaktoren, Prozess, Ergebnisse, Kunde) und ist ein klassisches SixSigma-Werkzeug, um einen Gesamtprozess oder eine Prozesskette zu verstehen.

Zentral in der Mitte stehen die (Sub-) Prozesse bzw. Prozessschritte. Ergänzt werden diese um die Einsatzfaktoren und die Ergebnisse des Gesamtprozesses. Und für diese wird jeweils angegeben, von wem sie bezogen werden und an welche Kunden „geliefert“ wird. Grafisch wird dies von links nach rechts aufgebaut, beginnend mit dem Lieferanten und endend mit dem Kunden.

Lieferanten und Kunden können hierbei intern wie extern sein. Einsatzfaktoren und Ergebnisse können Produkte, Services, Informationen sein und stellen die Verbindung zu anderen SIPOC-Darstellungen her.

Ein einfaches administratives Beispiel: Präsentation für die Geschäftsleitung

Lieferanten   
  • Vorgesetzter
  • Geschäftsleitung   
  • Geschäftsbereich   
Einsatzfaktoren
  • Auftrag inkl. Umfang und Zeitlinie
  • Ziele / Vorgaben für die Präsentation
  • Erwartungen der Geschäftsleitung
  • Inhaltliche Informationen
Prozesse
  • Auftragsprüfung
  • Sammeln und prüfen der Informationen
  • Erstellen eines Entwurfs inkl. Grafiken
  • Anhang als Back Up erstellen
  • Layout fertigstellen
  • Interner Review der Präsentation
  • Abgabe mit Begleit-eMail
Ergebnisse
  • Präsentationscharts
  • Back Up Anhang
  • Übergabe eMail
Kunden
  • Vorgesetzter
  • Geschäftsleitung

Für einen einzelnen Bericht wäre das natürlich übertrieben, aber wenn Sie bspw. das Berichtswesen in Ihrem Unternehmen insgesamt verbessern wollen, bietet SIPOC hierfür eine gute Grundlage.

Eine erheiternde Darstellung findet sich auf Wikipedia zur Teezubereitung – diese macht deutlich, wie umfassend das Instrument eingesetzt werden kann.

Der Nutzen der Methode ergibt sich also insbesondere aus dem Verständnis der übergreifenden Prozess-Struktur. Die direkte Verbindung zu den Einzelprozessen und der Prozess-basierten Risikoanalyse (FMEA) steigert diesen nochmals. Und als dritten Effekt sollte man die auditierbare Dokumentation nicht unterschätzen, die Aufwand spart und Vertrauen schafft.

Wir bieten SIPOC als Teil unseres Angebots für Produktivitätswerkzeuge und Wissenspool an, mit einer Software-Applikation in unserem Werkzeugkasten. Diese ist (private-) Cloud-basiert und damit sofort überall verfügbar. Sie kann einfach individualisiert und ergänzt werden.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Unser Angebot auf einer Seite finden Sie HIER.

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